Showroom 1&2
Anton Bruhin : ABC
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Selected works
   
Invitation (PDF)
Information Anton Bruhin
Text about the current exhibition
Anton Bruhin
The Missing Pixel
12. Juni bis 24. Juli 2010
Ausstellungseröffnung: Samstag, den 12. Juni 2010, 11 bis 17 Uhr

Open House Weekend vor der Art Basel: Sa/So 12./13. Juni 2010, 11 bis 17 Uhr.
Verein Die Zürcher Galerien: www.dzg.ch

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein. We cordially invite you and your friends to the opening of the exhibition on Saturday, June 12, 2010, 11 am to 5 pm.

Ausstellungsdauer: 12. Juni bis 24. Juli 2010

Liebe Kunstfreunde

Der Künstler, Musiker und Palindrom-Dichter Anton Bruhin hat in den vergangenen zehn Jahren intensiv mit digitalen Bildmöglichkeiten experimentiert. Herausgefordert hat ihn die Aufgabe, mit wenigen Pixeln eine üppige Fülle von Bildmöglichkeiten zu erzeugen. Für unsere Ausstellung «The Missing Pixel» hat er nun den lustvoll aus Pixeln geschaffenen Kosmos aus der Enge der Festplatte befreit.

Zu sehen sind komplexe Bildstrukturen wie die Pixelkalligrafien «endes game» oder Palindrome wie «Sage du zu Degas» und «Gelebt - Beleg», die in Form eines Emailschildes in kleiner Auflage produziert wurden. Die Schrift dieser Palindrome besteht in der Höhe aus 8, in der Breite aus 1 bis 7 Bildpunkten. «Dem Pixel», sagt Anton Bruhin, «wurde die Gestalt eines Quadrates gegeben. Malewitschs Ikone ist in der Auflösung von 3 x 3 Pixel erkennbar.» Daneben zeigen wir die Serie der erzählerischen «Pixel Bildli», die aus 101 x 157 Quadraten bestehen, sowie neue Sieb- und Plotterdrucke und die 1981 in New York entstandenen Buntstiftzeichnungen.

Eben erst entstand die Serie der «Mosaik-Platten». Dafür brauchte Anton Bruhin grüne Basisplatten, auf die er 16 x 16 schwarze oder weisse, flache Mosaiksteine gesetzt hat. Am Computer sind über 1000 Motive entstanden. Eine Gruppe von 9 Mosaik-Arbeiten erscheint in einer Auflage von 9 Exemplaren, die anderen Motive sind Unikate. Anton Bruhin schreibt dazu: «Erste abstrakte Muster wichen bald anthropomorphen Gestalten. Zunächst noch steife Männchen im Quadratraster wurden bald lebendig und anatomisch erstaunlich gelenk. Zu den Figuren kamen Attribute, Hintergründe, Beschäftigungen und Zitate hinzu, die knappen Mosaike erzählen Geschichten.»

Anton Bruhin, 1949 in Lachen, Schwyz, geboren, hat durch seine legendären Auftritte als Künstler, Musiker (mit und ohne Maultrommel), Performer und Autor früh schon grosse Beachtung und Anerkennung erfahren. Sein Gesamtwerk gehört zu den interessantesten Positionen unserer Zeit.

Anton Bruhin und wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Veranstaltung: Donnerstag, den 17. Juni 2010, ab 17.30 Uhr
Apéro mit musikalischer Einlage des Künstlers in der Galerie Marlene Frei.